Kinder- und Jugendlichenpsychotherapiepraxis Sandra Warnatz
Kinder- und JugendlichenpsychotherapiepraxisSandra Warnatz

KJHG-Therapien

Ein Trägervertrag mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft liegt vor.

Ambulante Psychotherapie können im Einzel- und Gruppensetting nach §§27, 35a und 41 (SGB VIII) angeboten werden.

Nehmen Sie hierzu Kontakt mit ihrem zuständigen Jugendamt auf. Der Fachdienst (z.B. Erziehungs- und Familienberatungsstelle oder Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst entscheidet, ob eine Indikation für eine sogenannte "KJHG-Therapie" vorliegt. Die Kosten und Einleitung der Hilfe übernimmt das Jugendamt.

 

Dieses Angebot kann sowohl präventiv als auch kurativ eingeleitet werden. Psychotherapie im Kontext der Jugendhilfe hat die Aufgabe, psychische Auffälligkeiten zu bearbeiten, psychische Störung zu behandeln und eine drohende seelische Behinderung bei erkrankten Kindern abzuwenden, gerade dann, wenn die Lebensbedingungen der Kinder durch die vorliegende Erziehungssituation erschwert sind. Daher ist ein wesentlicher Bestandteil meines Angebots eine intensive Arbeit mit den Bezugspersonen und dem Umfeld. Es richtet sich an Familien, die einen besonderen Unterstützungsbedarf im Rahmen von Hilfen zur Erziehung benötigen und bei denen eine therapeutische Maßnahme geeignet erscheint. Ziel ist es, Verhaltensauffälligkeiten zu bearbeiten, die die familiäre, soziale, schulische und berufliche Integration stören;

Veränderung von Verhaltensweisen und Einstellungen; Eröffnung neuer Handlungsmöglichkeiten; Bearbeitung emotionaler Konflikte; Stärkung der erzieherischen Kompetenz der Eltern und anderer Bezugspersonen; sowie

Verbesserung des familiären Interaktions- und Beziehungsgefüges unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes.

 

Einzeltherapieangebot

Verhaltenstherapie für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige. Hier wird eine individueller Behandlungsplan je nach den vorliegenden Verhaltensauffälligkeiten bzw. Verhaltensstörung erstellt. Ein wesentliches Element stellt hier die detaillierte Verhaltensanalyse dar, um auch gezielt die aufrechterhaltenden Bedingungen der Störung im Erziehungsgeschehen bearbeiten zu können.

 

Videogestützte Einzeltherapie zur Bindungs- und Interaktionsförderung

Bei der Psychotherapie für Kleinkinder (Regulationsstörungen, Oppositionelles Verhalten, Bindungsstörungen), aber auch bei präventiven Hilfen integriere ich gerne in das Richtlinienverfahren auch Videoaufnahmen. Dieses Medium nutze ich, um die Eltern-Kind-Interaktion sichtbar werden zu lassen. Ziel ist es, anhand der Bilder die Interaktion und Bindung zu fördern, um die elterliche Feinfühligkeit zu aktivieren. Dies ermöglicht eine intensive Arbeit am Bindungs- und Kontaktverhalten auch jenseits der sprachlichen Fähigkeiten meiner Patienten und ihrer Eltern. Das konkrete Bild und Beispiel kann hier genutzt werden, um Veränderungen anzuregen, Entwicklung sichtbar und kindliche Bedürfnisse erkennbar werden zu lassen.

 

 

Geplante Gruppentherapieangebote:

 

Säuglingsgruppe (für Eltern mit Babys vom 1.-12. Lebensmonat)

Zielgruppe:

Junge Menschen, die Unterstützung benötigen, um mit ihrer neuen Lebenssituation als junge Eltern umzugehen. Förderung der elterlichen Feinfühligkeit und der Eltern-Kind-Interaktion. Eltern sollen dabei unterstützt werden, die Signale ihrer Kinder differenziert wahrzunehmen, und lernen, darauf angemessen zu reagieren. Informationen über Entwicklung und klindliche Bedürfnisse. Arbeit an den Ressourcen der jungen Eltern und ihrer Säuglinge.

 

Kleinkindgruppe (für Kinder von 1-3 Jahren und ihre Eltern bzw. ein Elternteil)

Zielgruppe:

Eltern, die ihre Beziehung zu ihrem Kindern verbessern möchten. Für Eltern von Kindern, deren forderndes Temperament bzw. psychische Auffälligkeiten (Regulationsdefizite) dazu beitragen, dass Eltern in Überforderungssituationen geraten. Die Eltern-Kind-Gruppe bietet Anleitung zur Spiel-, Interaktions- und Entwicklungsförderung mit dem Kind. Herausarbeiten von aktuellen Schwierigkeiten und Entwickeln neuer Umgangsweisen mit schwierigen Situationen (Verhaltensanalysen). Gemeinsam sollen Erziehungsstrategien erarbeitet werden, um auf die besonderen Bedürfnissen der jeweiligen Kinder angemessen und förderlich reagieren zu können.

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